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Mittwoch, 1. Februar 2012

Tränen

Da ich gerade (wie immer) heulen muss beim bewegendsten Song, den ABBA je gemacht hat, teile ich dies mal mit der Welt:

Kommentare:

  1. Bis zum Jahre 1992 verweigerte ich mich der Gruppe, die mir in jungen Jahren als die Verkörperung von Oberflächlichkeit erschienen war. Dann kamen zwei CDs mit ihren grossen Songs raus. - Und ja: Es ist ein bewegendes Werk. Jetzt muss man sich nur noch vorstellen, dass damals in der Gruppe hinten und vorne nichts mehr so lief wie es sollte...

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  2. Das haben sie im Zusammenhang mit diesem Song immer gut zu inszenieren verstanden. Sowohl hier bei diesem Auftritt, als im Videoclip. Das wirkt wie so eine Pop-Light-Version von Ingmar Bergman. Muss dabei auch gerade an "Knowing Me, Knowing you" denken. Aber ich bin kein Experte für die Band. Sie gehörte auch bei mir viele Jahre zum zu meidenden Programm.

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  3. Kannte ich nicht - klingt gut. :-)

    ABBA mochte ich als Kind, danach hat sich das verlaufen / ist versandet. Müsste mir mal wieder was anhören.

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  4. ABBA wird unterschätzt und inzwischen auch missverstanden. Gerade die Spätphase der Gruppe (mit dem genannten Titel)gehört zum Besten, was der Pop der 1970er je hervorgebracht hat (Auch wenn sie noch Anfang der 1980er produzierten, hat das Werk von ABBA nichts mit dem New Wave und Synthiepop der Zeit zu tun). Ulvaeus/Andersson sind im Gegensatz zu den vielen netten Disco-Producer-Musikern jener Jahre noch wirkliche Komponisten mit einem überaus reichen und vielfältigen Werk.

    Seit den 1990ern herrscht ja das Retroklischee von der Dauerdisco-Fun-Dance Gruppe im Glitterfummel vor. Gerade auch MAMMA MIA hat in diese Kerbe gehauen.

    Die im Grunde düster-melancholischen, auch sehr persönlichen Lieder über die Vergänglichkeit von Bindungen und Leben sind dadurch etwas ins Abseits geraten. Sehr schade. Mich begleitet die Musik von ABBA seit meiner Kindheit.

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