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Freitag, 19. August 2011

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Da ich, wie zuletzt hier, immer wieder über die mich verwundernden Ansichten zu dem Film CRUISING stolpere, habe ich hier mal einen 4 Jahre alten Text von mir eingestellt. Über Anmerkungen, die den Film aus weiteren Perspektiven beleuchten könnten, würde ich mich freuen. :)

"Würden Sie gerne mal verschwinden?"

Capt. Edelson


Eins bleibt sich bei allen Filmen Friedkins gleich: Man ist ihnen ausgeliefert. Immer klarer wird es, dass diesem Regisseur mit herkömmlichen Methoden der Rezeption nicht beizukommen ist. Ihn tatsächlich mit den gängigen Maßstäben des Erzählkinos messen zu wollen, erscheint absurd, wenn man einmal verstanden hat wie rational dieser Formalist arbeitet. Kaum verwunderlich, dass jeder, der denkt er bekomme einen herkömmlichen Genrefilm zu sehen, entweder enttäuscht ist, weil der Film nicht gängige Konventionen erfüllt oder einfach gar nicht erkennt wie er vorgeführt wird, weil Friedkin ähnlich subtil arbeitet wie die sublimen Bildelemente die er immer wieder sporadisch in seine Filme einstreut. Bei William Friedkin treffen ein von der französischen Nouvelle Vague inspirierter Erzählstil und eine Hawkssche Formalökonomie der Kamera aufeinander. Jedoch entfesselt Friedkin die Stilmittel – freilich immer kontrolliert – auf eine Weise, welche die Form vor den Inhalt setzt und ihm damit etwas gelingt, woran nahezu alle Regisseure scheitern: Er erzählt die Geschichte durch die formalen Mittel. Hierin ist wohl auch der Grund zu finden, warum Friedkins Filme das Höchstmaß an formaler Brillanz darstellen. Besseres wird sich mit filmgenuinen wie auch additiven Mitteln kaum kreieren lassen. Somit hat dieses Abverlangen vom Zuschauer etwas Forderndes, Überrumpelndes etwas Grenzüberschreitendes. Er besitzt die Chuzpe, einfach in uns Eindringen zu wollen, ohne dass wir dies zunächst bemerken. Dies gelingt ihm durch das Verwenden von Genrekonventionen, die sich mit zunehmendem Voranschreiten als etwas Anderes, etwas Unheilvolles darstellen. Nur dafür da, um uns in die Irre zu führen, in Sicherheit zu wiegen und dann den Verlauf, die Handlung und die Figuren so aufzubrechen, dass wir den narrativen Boden unter den Füßen verlieren und nichts mehr haben, woran wir uns festhalten können. Doch wer genau hinsieht muss erkennen: Die formale Gestaltung ist schon immer von Anfang an verwirrend, geht irgendwie am Geschehen und genau dadurch den kafkaesken, halben Schritt an der Wahrnehmung vorbei. Wenn wir uns also, wenn sich die erzählte Geschichte in eine unheilvolle Richtung entwickelt hat, beruhigt aufs formale Genregerüst fallen lassen wollen, fallen wir ins Nichts.

Steve Burns (die Etymologie des Namens allein ist schon zauberhaft) wird von Capt. Edelson, der alle Sorgen der Welt gesehen haben mag, gebeten unterzutauchen, abzutauchen, zu verschwinden. Dafür muss er nur bereit sein Sperma zu schlucken und sich fesseln zu lassen, damit er einem Killer als Lockvogel dienen kann, der seinerseits durch die Nächte cruised, immer auf der Suche nach dem nächsten Kick in einer hedonistischen Sub-Sub-Szene, welche die Symbole einer sexualisierten Männlichkeit wieder in ein archaisches Konzept überführt, in dem physische Gewalt Dreh- und Angelpunkt der Befriedigung ist und welches den Inbegriff des biblischen Sodoms im ursprünglichen Sinne darstellt. Denn so wie für Jehova die Sodomie ein schreckliches Übel war, da eine patriarchalische Gesellschaft durch sie eine Freude an der sexuellen Körperlichkeit entdeckte, welche die Frau unnötig machte und so die Gefahr der Reproduktion seiner Schöpfung bedrohte, so benötigen diese Wesen der Nacht keine Weiblichkeit und falls doch, so erledigen sie dies durch grotesk übersteigerte Symbole wie Schminke, hautenge, glänzende Kleidung, hochhackige Schuhe und Perücken gleich selbst. Es ist eine Hölle der Freuden und Steve Burns, der in ungläubiges Gelächter ausbricht als Capt. Edelson ihn fragt, ob er sich mit diesem Undercover-Einsatz das goldene Abzeichen verdienen möchte, befindet sich zu Beginn noch in der Maske eines heterosexuellen Mannes, welche er für seine Persönlichkeit hält.

"Es steckt eine Menge in mir, was Du nicht weißt.", sagt Burns seiner Freundin, als sie nach dem Geschlechtsakt im Bett liegen und er weiß es scheinbar auch nicht. Roboterhaft verhält er sich, wie sich ein jeder heterosexueller Mann verhalten würde, der in die Schwulenszene kommt. Er steigt in einer Wohnung ab, die in einem "Schwulenviertel" liegt und entfernt aus dem dreckigen Appartement zuerst die Magazine, welche nackte Männer ablichten. Dann beginnt auch er zu cruisen, aber er gibt sich vorsichtig, umschleicht wie ein Zaungast die Clubs und versucht eine Art Schutzwall zwischen sich und dem dionysischen Treiben aufzubauen. Köpfe mit offenen Mündern werden auf Schwänze gedrückt, Auspeitschungen werden vorgenommen und Anal-Fisting findet neben der Tanzfläche statt, während Burns sich an der Theke festhält und versucht einen Polizisten zu spielen. CRUISING wird zum period piece, wenn hier on location eine Clubszene gezeigt wird, die es so schon seit mehr als 20 Jahren nicht mehr gibt. Dahingerafft durch AIDS, Ronald Reagan und Neo-Konservatismus. Dass sich solche Szenarien einmal jede Nacht, Club an Club gereiht, mitten in New York abgespielt haben, erscheint heute so weit weg wie die Kreidezeit. Der Authentizitäts-Fanatiker Friedkin wollte auch hier die absolute Erfahrbarkeit für den Zuschauer und die vierte Wand durchbrechen. Damit dieses Vorhaben gelingt drischt auf den Zuschauer ein wüster Soundtrack ein, der den Dekadenumbruch auf den Punkt bringt. Eine apokalyptische Endzeitstimmung trifft auf perspektivlosen Pessimismus. Auch hier wieder das Fremde, das jedoch internalisiert ist und deswegen im Äußeren aufgesucht wird, weil es aus dem Inneren heraus muss. So schwarz die Räume sind, durch die Steve Burns wandelt, so schemenhaft sind die Gesichter, die Identitäten der Personen. Ein Penis erscheint als Identifikationsmerkmal brauchbarer als ein Gesicht, oder ein Name. Der Killer, den Burns jagt, sieht aus wie ein jeder in der Szene und es könnte auch ein jeder sein. Friedkins Kniff, den Darsteller des Killers ständig zu wechseln, ist nur eins von vielen Details. Die Dopplung der Identitäten und schließlich die Vereinigung aller infrage kommenden Verdächtigen, inklusive Burns, spiegelt sich von der Sonnenbrille des Killers wider – wenn wir in der Spiegelung eines Brillenglases für wenige Sekunden die Mordtat sehen –, in den trägen Schwenks durch die Dark-Rooms, den angerissenen Schnitten in denen wir einzelne Gesichter sehen, die uns anblicken und die Frage aufwerfen, wer wir sind.

Aber CRUISING ist nicht nur ein Film über den Verlust der eigenen Identität und die Austauschbarkeit des Individuums, sondern auch ein Film über die väterliche Allgewalt und die Kastrationsangst. Der ödipale Konflikt wird verlagert mit dem Glauben durch die sexuelle Fixierung auf das reine Körperteil und das Ausblenden des Menschen als Gesamteinheit, die Macht über sich und sein Geschlecht erlangt zu haben. Das Austreiben solch narzisstischer Irrläufer durch väterliche Restriktion bringt – auch hier wieder Friedkins ständige Verdrehungen der Kausalitäten und Dichotomien – das genaue Gegenteil hervor. Die homophobe Erziehung bringt den homophilen Killer hervor. Im Moment der Erregung durch seinesgleichen muss er das ihn erregende Subjekt vernichten. Das abgenutzte Symbol des penetrierenden Messers erhält hier tatsächlich ein tragendes Grundgerüst. Die zwanghafte Tat des Mordens ist die mentale Repräsentation des Vaters, der den dem Killer beigebrachten Schmerz noch über seinen Tod hinaus weiterexistieren lässt und dieser ihn in kleinen Dosen mit seinem Messer an die Opfer verteilen muss. Im Gegensatz zu Hitchcocks PSYCHO wendet sich Friedkin hiermit der wesentlich ambivalenteren Vater/Sohn-Beziehung zu. Die Autorität des Vaters findet ihre Institutionalisierung in der Polizei. Den Kontakt zu seinem Vater hat Steve Burns abgebrochen. Bei einer Erinnerung seiner Freundin, dass sein Vater angerufen hat, zeigt er sich teilnahmslos. Gedanklich ist er immer wieder in den Clubs und träumt vielleicht schon vom ersten Opfer, dass er mit seinem Messer beglücken kann. Um dies zu erreichen beginnt er sogar im letzten Drittel tatsächlich nach dem Killer zu suchen und treibt ein perfides Katz-und-Maus-Spiel, um sich an seine Stelle zu positionieren. All dies geschieht so unaufgeregt, dass man es kaum bemerkt. Die Konklusion am Ende fügt in der vorletzten Einstellung eine neue, erweiternde Komponente hinzu. Das Weibliche mischt sich ein und übernimmt die Symbole der anderen Welt. Burns muss sich in der letzten Einstellung im Spiegel mit sich selbst konfrontieren und hört bereits die schweren Schritte seiner Geliebten. Das Andere ist nun auch in den eigenen vier Wänden und nicht mehr in dunklen Kellerräumen. Eine Umkehr wird nie mehr möglich sein.


Kommentare:

  1. Schlicht und einfach hervorragende Besprechung. Du nennst auch das beim Namen, was man heute offenbar nicht mehr in jedem Blog erwähnen sollte (etwa das Fist Fucking, dem sich der Typ in der Bar im Sling hingibt). Ich möchte hinzufügen, dass das Umschleichen der ersehnten Schauplätze nicht nur typisch für einen bedeckt ermittelnden Cop sind, sondern von jedem jungen Schwulen erfahren werden und mit der Zeit den Reiz des "Spiels" Cruising ausmachen. Ebenso ist der Verlust der Identität das Ziel all jener Männer, die im poppersgeschwängerten Gebüsch nicht mehr wissen (wollen), wer mit wem eigentlich genau was macht.

    Wir reden hier in der Tat über eine Vergangenheit. Gleichzeitig muss erwähnt werden, dass sich die einzelnen von dir erwähnten Sub-Scenes abschottend gegenüber anderen (s. etwa "An Englishman in New York", 2009) weiter entwickelt haben, heute selbst für den aussenstehenden Schwulen wie Fremdkörper wirken. Dass die vollkommene Macht über das Gegenüber jetzt zum Beispiel erreicht wird, indem man als HIV-Infizierter auf "safer sex" verzichtet, muss kaum extra betont werden. Friedkin schildert meines Erachtens nahezu dokumentarisch eine Situation, die für die Zeit vor AIDS sicher nicht für jeden Schwulen, aber für viele Realität war, zum "Ritus" gehörte - die interessanterweise nach einer Phase der Vorsicht auch heute wieder an Reiz gewinnt (Bareback Parties etc.).

    Zu den von dir eingebrachten psychoanalytischen Elementen vermag ich nichts beizutragen. Ich freue mich jedoch aussergewöhnlich, dass du die Bedeutung von Friedkin's Film, der weder Schwulen noch Reaktionären genehm war (und wohl ist), erkennst. Vor allem freue ich mich auch über deinen unverklemmten Umgang mit dem Thema. Vielen Dank!

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  2. Vielen Dank für Deine Worte! Zum einen für noch einige erweiternde Einblicke, zum anderen für Dein Lob.

    Bei diesem Aspekt:

    Dass die vollkommene Macht über das Gegenüber jetzt zum Beispiel erreicht wird, indem man als HIV-Infizierter auf "safer sex" verzichtet, muss kaum extra betont werden.

    kann ich Dir sogar besonders gut folgen, habe ich dies zu meiner Zeit in umgekehrter Reihenfolge genutzt.

    Gerade die heftige Abwehr, aber andererseits die Zustimmung, die CRUISING auch erhält zeigen, dass Friedkin in den Zuschauer eingedrungen ist. Mehr kann Film eigentlich kaum leisten. Emotional und rational zu gleich zu wirken.

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  3. Ist dir schon etwas aufgefallen? Du wirst sicher wie wild angeklickt; aber ausser einer alten Schwuchtel ist noch niemand auf deine hervorragende Besprechung eingegangen. Aussenseiter (ich machs jetzt eben doch mit Doppel-s), du hast Worte für etwas gefunden, das noch immer tabuisiert, weggeschoben wird! Und darauf darfst du stolz sein. :)

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  4. Nochmals Dank an Dich! :)

    Leider wird ja sowieso selten auf inhaltliche Aspekte meiner Texte oder auf Kommentare, die ich in anderen Blogs hinterlasse, eingegangen. Ich wünschte, ich könnte sagen, dass mir das egal ist, aber das ist es nicht. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich mich nicht in anderen Netzwerken herumtreibe. Mein sperriger Stil wird dann sein Übriges tun, dass viele gleich weiterklicken.

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  5. Ich glaube, du siehst das nicht ganz richtig. Was müssten Manfred und ich mit unseren oft exotischen Dingern (und ich dann noch mit meinen Schachtelsätzen) denken? Eine gewisse Oberflächlichkeit muss wohl auch in der Blogosphäre in Kauf genommen werden. Kommentare sagen immerhin oft "Hey, ich habe dich gelesen und fand deine Besprechung interessant"). So geht es mir etwa bei mono.michas asiatischen Delikatessen oder deinen Ford-Besprechungen (der Regisseur ist mir einfach zu wenig bekannt für kluge Ergänzungen). - Was das Herumtreiben anbelangt: Ich bin auch nur gelegentlich oberflächlich in zwei Foren (nicht in DEM!) tätig und werde von dort aus kaum angeklickt. "ofdb" bringt gelegentlich Besucher, die Webverzeichnisse kaum. Deine Spezialität, der psychologische Zugang, bringt wohl nicht nur mir grosse Bereicherung; ich bin als ehemaliger Problemgeschichtler aber natürlich nicht in der Lage, dir da Paroli zu bieten. Aber so soll es letztendlich auch sein. Was interessiert uns die narzisstische Dauer-Zerfetzung des neuesten Blockbusters? Wir wollen uns gegenseitig etwas sagen.

    Ein Tipp, den ich oft vergeblich gebe: Wirf gelegentlich einen eben auch nur oberflächlichen, leicht witzigen Kommentar in ein Blog, das nicht gerade von einem *** betreiben wird. Das führt mit etwas Glück nicht nur zu einer Verlinkung, sondern zu einem spannenden Austausch.

    Ich habe mich ausserordentlich über deine Rückkehr gefreut, Aussenseiter. Und ich lese deine Besprechungen mit grosser Bereicherung. Das würden auch andere unterschreiben; da bin ich mir sicher.

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  6. Danke fürs Zurechtrücken der Perspektive! :)

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  7. @Außenseiter

    Leider wird ja sowieso selten auf inhaltliche Aspekte meiner Texte oder auf Kommentare, die ich in anderen Blogs hinterlasse, eingegangen. Ich wünschte, ich könnte sagen, dass mir das egal ist, aber das ist es nicht. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich mich nicht in anderen Netzwerken herumtreibe. Mein sperriger Stil wird dann sein Übriges tun, dass viele gleich weiterklicken.

    Falls sich das unter anderem auch auf deinen ziemlich großartigen Kommentar zum PHANTOM KOMMANDO-Text auf ET bezieht, ist das sicher keine Absicht. Vielleicht sollte man erklärend dazu sagen, dass Simon allgemein eher zu denjenigen gehört, die Texte für sich stehen lassen möchten, und die Kommentarfunktion auf Blogs grundsätzlich ablehnen (siehe auch sein eigenes, jüngst gestartetes Blog, auf dem die Kommentarfunktion gar nicht vorhanden ist) - wobei ich zumindest weiß, dass er alles trotzdem interessiert zur Kenntnis nimmt.

    Aber wie man an unseren sonstigen Blogaktivitäten hoffentlich erkennt, versuchen die ET-Stammautoren immer auf alle Kommentare einzugehen, und falls wir es doch einmal vergessen, liegt es höchstwahrscheinlich an unserer allgemeinen Tendenz zur Verpeiltheit. ;-)

    Ich lese deine Texte und Kommentare übrigens immer sehr gerne - gerade weil sie durchdacht wirken.

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  8. Hallo Sano. Vielen Dank für Deine Aufklärung. Ja, tatsächlich hätte ich mich über ein klein wenig Diskussion zu PHANTOM KOMMANDO gefreut. Das Männer-/Actionkino ist mir recht vertraut und die in ihm enthaltene Homoerotik ein wichtiger Themenaspekt um es zu verstehen. Aber andererseits, das hat Whoknows mir gut erklärt, darf man auch nicht zu viel erwarten oder gar fordern. Ich war fast zwei Jahre nicht mehr im Netz aktiv und muss mich erst mal wieder daran gewöhnen, dass vieles dann doch nur für sich steht. Die Mängel der Internetkommunikation waren es, die mich einst von ihm vertrieben haben; jetzt hätte ich fast so weiter gemacht wie damals.

    Nochmals danke für Deine netten Worte und Gruß ans Hofbauer-Kommando. Meine Frau und ich sind Vorgestern bei SCHULMÄDCHEN-REPORT VI - WAS ELTERN GERN VERTUSCHEN MÖCHTEN hängen geblieben und haben uns königlich amüsiert und unterhalten gefühlt. Dass ich Hofbauers Filme gesehen habe liegt jetzt schon 20 Jahre zurück. Damals war ich noch ein Jugendlicher und bemerkte nur die verklemmte Sexualmoral. Später ging mir dann mal auf was für fantastische Einblicke die Filme in die (bundes-)deutsche Psyche ermöglichen. Ich freue mich schon auf ein Wiedersehen. :)

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  9. Die Internetkommunikation hat in der Tat (noch?) zahlreiche Mängel, und ich persönlich bin auch immer mal wieder frustriert. Aber ich denke es geht meist eher um die Möglichkeit, also die Tatsache dass Austausch un Kommunikation potentiell schneller, einfacher und direkter möglich sind als bei vielen anderen Medienformen.

    Aber jeder Einzelne hat seine Macken und Defizite. Bei mir wäre das zum Beispiel so das schnelllebige des Internets, da ich gerne auch mal Monate später auf Dinge eingehe, und früher zum Beispiel oft in Foren uralte Posts ausgegraben habe. ;-)

    Falls du dich demnächst dann auch mit dem (deutschen) Sexfilm beschäftigst, wird das aber sicher nicht nur beim Hofbauer-Kommando auf Interesse stoßen. Mir ging das ähnlich, dass ich beim unfreiwilligen ersten ernsthafteren Aufeinandertreffen mit diesen Filmen völlig fassungslos und überfordert war, und ich ihren soziologischen Wert erst im Nachhinein zu entdecken wusste. Inzwischen bin ich da nicht mehr so leicht aus der Fassung zu bringen, und kenne auch schon ein paar Perlen des Genres. Dennoch ist das alles für mich noch Neuland, und ich kann es noch nicht wirklich ganz fassen, dass ein interessanter Filmabend auch aus Gunter Otto, Alois Brummer oder Franz Marischka bestehen kann. :-)

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  10. @Der Aussenseiter
    Ich habe mir erlaubt, deinen Text zu einem Schweizer Lesben- und Schwulenforum zu verlinken. Freu dich auf ein paar Klicks aus der Schweiz! Und sollten Kommentare eintreffen, die mit einem "Huch!" beginnen: Sie müssen weder von mir noch vom mich parodierenden Manfred Polak sein. ;)

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  11. @ Whoknows

    Vielen Dank dafür. Wie heißt das Forum denn?

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  12. Das Ding nennt sich purplemoon. Da du jedoch erst nach einer zehnminütigen Anmeldung Einblick erhältst und von Zicken wie mir angemacht wirst, vertröste ich dich mit einem Screenshot meines Postings. Ich bin dort eigentlich auch nur noch anzutreffen, weil ich gelegentlich PMs mit einem Kollegen austausche. Neulich kam ich aber auf die Idee, eine einst von mir gegründete Gruppe "Film-Freaks" zu beleben - und freue mich über ein paar zusätzliche Klicks. ;)

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